Über Quorvyn
Quorvyn ist die Geschäftsbezeichnung von Benny Botsch, Einzelunternehmer aus Berlin. Es entwickelt Desktop-Anwendungen für Aufgaben, bei denen das verarbeitete Material selbst der heikle Teil ist: eigene Unterlagen, eigene Trainingsdaten, eigene Messreihen.
Warum lokal
Für diese Art von Material ist der übliche Weg – hochladen, in der Cloud auswerten, Ergebnis zurückbekommen – der eigentliche Bruch. Er verlangt Vertrauen an genau der Stelle, an der am wenigsten Vertrauen vorhanden ist, und erzeugt bei jedem Vorgang eine Kopie an einem Ort, den der Nutzer nicht kontrolliert.
Die Anwendungen von Quorvyn drehen das um. Die Analysemodelle liegen mit der Anwendung auf dem Gerät und laufen dort. Es gibt keinen Upload-Pfad, den man versehentlich einschalten könnte, weil keiner existiert. Das ist technisch aufwändiger als der Cloud-Weg und schließt manche Funktion aus – diesen Preis zahlen wir bewusst.
Was das nicht heißt
Lokale Verarbeitung ist kein Freibrief. Sie ersetzt weder ordentliche Verschlüsselung auf dem Gerät noch nachvollziehbare Updates, und sie macht aus einem Hinweis keine gesicherte Aussage. Wo eine Anwendung nur Anhaltspunkte liefert, steht das auf ihrer Produktseite – nicht im Kleingedruckten.
Stand der Dinge
Keine der Anwendungen ist bisher erhältlich. Zwei sind in Entwicklung, zwei sind Konzepte, und jede Produktseite sagt, welches von beidem zutrifft – statt Verfügbarkeit anzudeuten, die es noch nicht gibt.