Quorvyn

Unternehmen

Über Quorvyn

Wer hinter Quorvyn steht, warum die Anwendungen auf Ihrem eigenen Rechner arbeiten und nach welchen Regeln wir Software bauen.

Quorvyn ist die Geschäftsbezeichnung, unter der Benny Botsch in Berlin Anwendungen für Aufgaben entwickelt, bei denen das verarbeitete Material selbst der heikle Teil ist. Das sind eigene Unterlagen, eigene Trainingsdaten und eigene Messreihen, also genau die Dinge, die man nicht beiläufig irgendwohin hochlädt. Die vollständigen Anbieterangaben stehen im Impressum.

Sitz
Berlin
Inhaber
Benny Botsch
Produkte
In Entwicklung: Quorvyn Docyra und Quorvyn Train. Konzept: Quorvyn News und Quorvyn Imaging.
Verarbeitung
Ihre Inhalte bleiben auf Ihrem Gerät. Ausnahme ist Quorvyn News, das auf einem Server läuft.

Warum lokal

Für solches Material führt der übliche Weg über die Cloud. Man lädt es hoch, lässt es dort auswerten und bekommt das Ergebnis zurück. Dieser Weg verlangt Vertrauen an genau der Stelle, an der am wenigsten Vertrauen vorhanden ist, und er erzeugt bei jedem Vorgang eine Kopie an einem Ort, den Sie nicht kontrollieren.

Die Anwendungen von Quorvyn drehen das um. Die Analysemodelle liegen mit der Anwendung auf dem Gerät und laufen dort. Es gibt keinen Upload-Pfad, den man versehentlich einschalten könnte, weil keiner existiert. Das ist technisch aufwendiger als der Cloud-Weg und schließt manche Funktion aus. Diesen Preis zahlen wir bewusst.

Werkzeug statt Dienst

Eine Anwendung von Quorvyn ist ein Werkzeug, das auf Ihrem Rechner liegt, und kein Zugang, den Sie mieten. Sie startet und arbeitet ohne Anmeldung. Ein Abo wird später die aufwendigen Funktionen freischalten, aber was ohne Abo geht, bleibt dauerhaft kostenlos und ist kein Testzeitraum, der irgendwann abläuft.

Der Unterschied wird an dem Tag wichtig, an dem ein Abo endet. Was Sie bis dahin angelegt haben, bleibt lesbar und bearbeitbar, weil es auf Ihrem Gerät liegt und nicht in einem Konto, das abgeschaltet werden kann.

Wo das nicht gilt

Eine Anwendung fällt aus diesem Muster heraus, und zwar bauartbedingt. Quorvyn News wertet fortlaufend öffentliche Nachrichtenquellen aus und vergleicht sie mit einem historischen Bestand. Das lässt sich nicht sinnvoll auf einen Arbeitsrechner legen, also läuft es auf einem Server. Lokal bleiben dort nur die Beobachtungslisten.

Wir nennen diese Ausnahme hier und auf der Produktseite, damit sie niemand erst später entdeckt.

Was das nicht heißt

Lokale Verarbeitung ist kein Freibrief. Sie ersetzt weder ordentliche Verschlüsselung auf dem Gerät noch nachvollziehbare Updates, und sie macht aus einem Hinweis keine gesicherte Aussage. Wo eine Anwendung nur Anhaltspunkte liefert, steht das auf ihrer Produktseite und nicht im Kleingedruckten.

Nach welchen Regeln wir bauen

Als Einzelunternehmen liegt Quorvyn weit unter den Schwellen, ab denen NIS2 ein Unternehmen selbst erfasst. Wir orientieren uns trotzdem an dem, was NIS2-pflichtige Kunden von ihren Zulieferern verlangen dürfen. Dazu gehört vor allem ein klarer, öffentlicher Meldeweg für Sicherheitslücken, den die Seite Sicherheit beschreibt, statt einer Adresse, die man erst suchen muss. Der Cyber Resilience Act verlangt einen solchen Meldeweg ohnehin von jedem Hersteller.

Quorvyn Docyra, Quorvyn Train und Quorvyn Imaging haben wir schon vor ihrer Veröffentlichung selbst eingestuft. Nach dem Cyber Resilience Act sind sie Produkte mit digitalen Elementen, die weder als wichtig noch als kritisch gelten. Ihre Konformität bewerten wir deshalb selbst, ohne benannte Stelle. Wo ein trainiertes Modell beteiligt ist, ist es nach dem EU AI Act kein Hochrisiko-System und unterliegt keinen besonderen Transparenzpflichten. Ändert sich der Funktionsumfang, prüfen wir die Einstufung neu.

Die Datenschutz-Grundverordnung gilt unabhängig davon für jede Anfrage, die uns erreicht. Weil Ihre Inhalte lokal bleiben, entstehen viele ihrer Fragen gar nicht erst. Für die Dateien, die Sie öffnen, gibt es keine Auftragsverarbeitung und keine Übermittlung in Drittländer. Und weil die Analyse auf Ihrem Gerät läuft und uns nicht erreicht, treffen wir darüber keine automatisierte Entscheidung über eine Person. Wo eine Anwendung doch einen Dienst einbindet, etwa die optionale Anmeldung in Docyra, steht das auf ihrer Produktseite.

Stand der Dinge

Keine der Anwendungen ist bisher erhältlich. Zwei sind in Entwicklung, zwei sind Konzepte, und jede Produktseite sagt, welches von beidem zutrifft, statt eine Verfügbarkeit anzudeuten, die es noch nicht gibt.

Stand der Anwendungen
Anwendung und StandAnwendungStandVerarbeitung
Quorvyn DocyraIn Entwicklung
In EntwicklungAuf Ihrem Gerät, mit einer Ausnahme
Quorvyn TrainIn Entwicklung
In EntwicklungAuf Ihrem Gerät
KonzeptAuf einem Server
KonzeptAuf Ihrem Gerät

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